Die Streusiedlung Furna liegt sonnig hoch über dem mittleren Prättigau. Der Hochwang (2533 m.ü.M) bildet den höchsten Punkt des Furnerberg. Die Siedlungen unterteilen sich in den Dorfteilen Usserberg, Mittelberg und Hinterberg. Die Einzelgehöfe der typischen Walsersiedlung sind zudem über den ganzen Furnerberg verstreut.
 
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Geschichte

Das Dorf wird urkundlich erstmals 1479 als Furnen erwähnt. In das zuvor dünn von Romanen besiedelte Gebiet wanderten im 14. und 15. Jahrhundert Walser ein. Als Teil des Gerichts Castels gehörte der Ort in den Drei Bünden zum Zehngerichtenbund.

Die ländlich geprägte Gemeinde ist seit 1879 mit einer Fahrstrasse erschlossen. 1889 wurde die Bahnlinie Landquart–Klosters (Rhätische Bahn) mit der auf Gemeindegebiet Jenaz gelegenen Haltestelle Furna eröffnet, 1936 eine Postautoverbindung zwischen Station und Dorf eingerichtet. An Weihnachten 1968 brannte in Furna erstmals elektrisches Licht.

 
Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1900 1950 1990 2008
Einwohnerzahl 216 209 222 211 214
 
 

 

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